Anmerkungen und Kommentare 

 Remarks and Commentary



Sprache und Schreibung
Chinese Written Language and Pronouciation

Fuer die Standard-Aussprache (PuTongHua, "Mandarin") wird ein Transliterationskonzept verwendet dass "PinYin"  genannt wird, und in dem durch diakritische Zeichen die Ton-Hoehe mit abgebildet wird.

Chinesisch ist wie einige der Sino-Tibetischen Sprachen (z.B. auch Thai) eine sogenannte Tonsprache, bei der die Ton-Hoehe eine entscheidende Rolle spielt. Im Standard-Chinesisch finden sich vier verschiedene Tonhoehen (plus Neutral-Betonung). So wird aus den rund 200 Standard-Silben ein mehrfach groesseres Silbenkonzept.

Die Schreibweise transliterierter Chinesischer Schriftzeichen weist einige Besonderheiten auf. Im Lautbestand befindet sich auch der Umlaut "ü", der auf der Standard-Tastatur mit dem ansonsten nicht verwendeten "v" dargestellt wird. "Lv" ist also als Lü zu lesen.

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The standard pronunciation (PuTongHua, "Mandarin") has a transliteration concept called "Pinyin". It is written with latin letters and makes use of diacritic marks, representing tone characteristics of the spoken syllable.

Chinese is a
tonal language, like other Sino-Tibetan languages ​​(e.g. Thai). In spoken Chinese, the tone height, length, and character, plays a crucial role. Standard Chinese uses four different pitches (plus neutral accent). Thus, the 200 standard syllables become a much larger syllable concept.

The spelling of transliterated Chinese characters have some special features. According to the inventory, there is also the umlaut "ü", which is displayed on the standard keyboard with the "v" otherwise unused. "Lv" is thus to be read as Lü.



HaiShi ShenLou

(woertl. "Meeres-Stadt, Heiliger Ort"  /  literally "Sea City, Holy Place")

Fabelstadt (Heiliger Ort) im Meer ("Luftschloss"). Der Bilder-Drachen weist auf eine Chinesische Fabel hin. Die Deutsche Bezeichnung "Luftschloss" oder "Luftspiegelung" (Fata Morgana) kommt dem Wesen der Bezeichnung nach schon recht nahe, und weist auf eine 'truegerische Spiegelung' hin. Allerdings gibt es keine vergleichbare Fabel im Deutschen, und die VerOrtung der Chinesischen Fabel ist im Meer zu suchen, und nicht wie im Deutschen im Himmel zu finden. Luftspiegelungen finden sich aber an beiden Orten.

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Mythical City (Holy place) in the sea ("Castle in the Air"). The images of the picture-kite points to a Chinese fairy tale. The English term "Castle in the Air" or "mirage" is the essence of the Chinese term, and is already quite close to it, and also hints to a 'deceptive mirage'. However, there is no similar fairy tale in English, and the localization of the Chinese tale is in the sea, and not to be found in heaven. Nevertheless, there are mirages near both localizations.







Xi You Ji

Die Reise nach Westen  /  Journey to the West

Die Reise nach Westen (Chinesisch Xi You Ji), geschrieben waehrend der Ming-Dynastie im 16. jahrhundert, ist einer der vier klassischen Romane Chinas und spielt zur Tang-Zeit. Die Reisegeschichten sind verbunden mit chinesischen Volkssagen, Legenden und Themen des Buddhismus und Daoismus und erzaehlen von der Reise des Moenches XuanZang (Tripitaka,  629–645 )  zum "westlichen Himmel", im heutigen Indien, von wo er Buddhas heilige Schriften nach China bringen soll.

Der Hauptteil erzaehlt von dem von Himmel und Erde geborenem steinernen Affen Sun WuKong, der uebernatuerliche Faehigkeiten und spaeter sogar die Unsterblichkeit gewinnt, sich zum Koenig der Affen macht und Aufruhr im Himmel stiftet. Der Himmelskaiser sendet all seine Truppen gegen Sun Wukong, doch diesem gelingt es immer wieder - meist durch List - die himmlischen Heerscharen zu ueberwaeltigen oder ihnen zu entkommen. Schliesslich ruft der Himmelskaiser Buddha zu Hilfe, dem es gelingt, den Affenkoenig zu ueberlisten: Er schafft ein Gebirge aus den fuenf Elementen Wasser, Feuer, Holz, Erde und Metall und bedeckt Sun Wukong damit. Ein zusaetzlicher Zauber haelt ihn zudem an einem Felsen  fest. Erst Jahrhunderte spaeter wird er vom buddhistischen Priester XuanZang befreit, der ihn als Schueler annimmt, worauf er diesen zehn Jahre auf seiner Reise bis vor das Antlitz Buddhas begleitet, um die heiligen Schriften nach China zu bringen.

Der Moench XuanZang, wird auf seiner Reise von drei anderen Personen begleitet. Von diesen stellt Sun WuKong, der Koenig der Affen, mit seiner Mischung aus ungestuemem Verhalten, grossem Mut, merkwuerdigem Humor und stellenweise ueberraschender Weisheit den eigentlichen Hauptcharakter der Geschichte dar. Sun Wukong ist eine der bekanntesten mythischen Kreaturen Chinas und koennte im Ursprung mit dem indischen Affengott Hanuman verwandt sein.

Weitere Begleiter XuanZangs sind Sha WujJng, ein Wasser- oder Halbdaemon mit furchterregendem Antlitz, und Zhu BaJie, eine Mischung aus Schwein und Mensch. Beide sind fuer ihre Verfehlungen bestrafte ehemalige himmlische Wuerdentraeger. Sha WuJing war der "Vorhang-lueftender General", der eine wertvolle Vase zerstoert hat, Zhu BaJie ist der Marschall der himmlischen Segelflotte, der fuer seinen Flirt mit der Mondgoettin Chang’E durch das Rad der Reinkarnation getreten wurde, und dabei ein Schwein als Mutter bekam. Das Pferd XuanZangs war urspruenglich der dritte Prinz des Drachenkoenigs, der die Perle seines Vaters in Brand gesetzt hatte und dafuer zum Tode verurteilt worden war. XuanZang selbst ist die Reinkarnation der Goldenen Zikade, einem Juenger Buddhas, der bei einem Vortrag eingeschlafen und deshalb verstossen worden war. Die 81 Leidenswege, die XuanZang hauptsaechlich im Verlauf der Reise zuruecklegt, sind wesentlicher Bestandteil seiner Busze so wird die letzte Pruefung am Schluss von Buddha selbst angeordnet. Die Weggefaehrten XuanZangs bei der Reise nach Westen begleiten ihn, um ihre vergangenen Missetaten zu suehnen.

vgl. auch SunWuKong (Affenkoenig)

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Journey to the West is one of the Four Great Classical Novels of Chinese literature. It was written in the 16th century during the Ming Dynasty and attributed to Wu Cheng'en. In English-speaking countries, the work is widely known as The Monkey King.

The novel is a fictionalized account of the legendary pilgrimage to India of the Buddhist monk XuanZang (Tripitaka,  629–645 ) , and loosely based its source from the historic text "Great Tang Records on the Western Regions and traditional folk tales". The monk XuanZang travelled to the "Western Regions" during the Tang Dynasty, to obtain sacred texts (sutras). The bodhisattva Avalokiteśvara (Guanyin), on instruction from the Buddha, gives this task to the monk XuanZang and his three protectors in the form of disciples — namely Sun Wukong, Zhu BaJie (a pig) and Sha WuJing (also a monk) - together with a dragon prince who acts as Xuanzang's steed, a white horse. These four characters have agreed to help XuanZang as an atonement for past sins.

cf. also SunWuKong (The Monkey King)



LüBu Yu DiaoChan

Die Geschichte der Drei Reiche  /  Romance of the Three Kingdoms

LüBu (155-198 v.u.Z.) war als historische Figur ein Warlord im Vorfeld der Chinesischen Epoche der Drei Reiche (220–280 v.u.Z.). Er galt als vorzueglicher Reiter und Bogenschuetze, und bekam daher den Beinamen "Fliegender General". In klassischen Chinesischen Dramen wird er immer mit einer langen Fasanenfeder dargestellt.

Er gilt in der Volksmythologie als erfolgreichster Chinesischer Krieger, ist aber gleichzeitig fuer seine Skrupellosigkeit, Gnadenlosigkeit und Brutalitaet bekannt. Dies gilt auch im geschichtlichen Kontext, so verriet er seine beiden Adoptiv-Vaeter und nahezu alle Dienstherren ruecksichtslos und ohne jegliche Skrupel. Es wird berichtet, dass er keinen Sinn fuer Loyalitaet und Sympathie besass. Der letzte Kriesgsherr mit dem er aneinander geriet, liess ihn ohne viel Federlesens nach seiner Gefangennahme erdrosseln.

Im Roman ist LüBu bekannt fuer seine Liebesbeziehung mit DiaoChan, die ihn unter anderm veranlasste seinen Kriegsherren aus Eifersucht zu verraten und zu toeten. 

Es gibt ein sehr beliebtes Online-Spiel mit dem gleichen Thema mit der Bezeichnung "TKO" (Three Kingdoms Online).


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LüBu a minor warlord prior to the Three Kingdoms Period in Chinese history (220–280 AD) . He was supposed to be highly-skilled in horse-riding and archery, and was thus nicknamed "Flying General". His image as a handsome and mighty warrior wearing a pheasant-tailed headdress, and riding on his steed Red Hare, was later popularised by the historical novel Romance of the Three Kingdoms.

In the novel, he is considered the single most powerful warrior in all of China in his time. Besides being matchless on the battlefield, especially in man-on-man duels, Lü Bu was also notorious for having betrayed and slain two separate lords who were both his adoptive fathers.

He is best known for his amorous relationship with the maiden DiaoChan. She was one of the Four Beauties of ancient China, and eventually caused LüBu to betray and kill his overlord out of jealousy. Throughout Romance of the Three Kingdoms, Lü Bu is depicted as a ruthless and impulsive warrior who has no sense of loyalty and sympathy.

There is also a very popular online game with the same topic called "TKO" (Three Kingdoms Online).



MeiLi de Meng

Schoener Traum / Beautiful Dream

Das klassisch dargestellte traeumende Junge hat einen Peking-Schwalben-Drachen im Ruecken. Im Comic-Stil mit 'Sprechblasen' dargestellten Traum befindet sich ein ungewoehnlichesSammelsurium von klassischen und modernen Traumbestandteilen. Erstaunlicherweise auch eine Mickey-Maus und eine Donald-Duck-Figur (nicht sehr verbreitet im Festlandschina). Vermischt mit Manga-Maedchen und religioes anklingenden Symbolen sicherlich kein kindgerechter Traum

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The classically dressed little boy has a BeiJingSwallow Kite in his back. The comic style dream illustrated with  'balloons' is a dream shown uncommonly hotchpotch of classical and modern dream components. Amazingly, even a Mickey Mouse and DonaldDuck figure (not very common in mainland China). Mixed with manga girls and religiously assonant symbols, certainly not an even handed dream of a little boy.



LianHua TongZi

(Lotos Kind-Drachen / Lotos Boy-kite)

Die Geschichte vom "Lotus Kind" basiert auf de Chinesischen Klassiker des 16. Jahrhunderts "FengShen YanYi" (Der Investiturstreit der Goetter). Die Geschichte spielt in der Zeit des Niederganges der Shang-Dynastie (1600 v. Chr.-1046 v. Chr.) und dem Aufstieg der Zhou-Dynastie (1046 v. Chr.-256 v. Chr.). Sie verarbeitet zahlreiche Elemente der chinesischen Mythologie, viele Gottheiten (Buddhistisch, Daoistisch), Unsterbliche und Geister.

Eingebettet in den Klassiker "FengShen YanYi" ist die Geschichte von LingZhu und NeZha (Lotos Kind), ein Mythos, der zwischen Himmel und Erde angesiedelt ist, und vor der Einheit von Yin und Yang (TaiYiZhenRen) stattfindet (i.e.: vor der Weltenwerdung).

NeZha ist nicht aus der chinesischen Mythologie wegzudenken, und Charakter unzaehliger klassischer (und moderner) Chinesischer Erzaehlungen. Die Geschichte von "NeZha erobert das Meer" ist die wohl populaerste davon.

In der 'Reise nach Westen', war NeZha ein General unter seinem Vater LiJing, dem 'Herr ueber die Pagode des Himmlischen Koenigs'. Er kaempfte gegen den Affenkoenig (Sun Wukong), als dieser gegen die Jade Kaiser rebellierte. Spaeter wurden sie Freunde. NeZha hat in der 'Reise nach Westen' einige Auftritte, und hilft den vier Protagonisten viele maechtigen Daemonen zu besiegen.

NeZha wird oft dargestellt wie er in den Himmel fliegt, und mit seinen Wind-Feuer-Raedern reitet. Er traegt den Ring des Universums an seinem Koerper, die 'Rote Schaerpe des Himmels-Gewoelbes' um seine Schultern, und in seiner rechten Hand den Feuer-Spitzen Speer. Manchmal wird er mit "drei Koepfen und sechs Armen" dargestellt. Er hat in einigen Geschichten die Faehigkeit Feuer zu spucken.

NeZha ist ein sehr beliebter Charakter in Filmen und animierten Serien.

vgl. auch Lian(Hua)
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"Lotus Boy" is based on the Chinese 16th century classic "FengShen YanYi" (The Investiture of the Gods). The story is set in the era of the declining Shang Dynasty (1600 BC–1046 BC) and the rise of the Zhou Dynasty (1046 BC–256 BC). It intertwines numerous elements of Chinese mythology, including deities, immortals and spirits.

Imbedded within the
classic "FengShen YanYi" is the story of LingZhu and NeZha (The Lotos Boy), a myth that happend in heaven and on earth before the primordial unity of yin and yang (TaiYiZhenRen).

NeZha has frequently appeared in Chinese mythology and different ancient Chinese literature, although the story of 'NeZha Conquering the Sea' is the most well known among Chinese households.

In 'Journey to the West', Nezha was a general under his father, "Pagoda-wielding Heavenly King" Li Jing. He fought the Monkey King (Sun WuKong), when the latter rebelled against the Jade Emperor. They later became friends. NeZha made some appearances in the novel to help the four protagonists defeat powerful demons.

NeZha is often depicted as a youth, instead of an adult. He is often shown flying in the sky riding on the Wind Fire Wheels, has the Ring of the Universe around his body, the Red Armillary Sash around his shoulders and a Fire-tipped Spear in his right hand. Sometimes, he is shown in his "three heads and six arms" form. He has the ability to spit fire in some legends.

NeZha is a very popular character in films and animated series.

cf. also Lian(Hua)


 

ShouXingLao

Gott der Langlebigkeit / God of Longevity

Der Gott der Langlebigkeit (Chin.: Shou) wird oft mit dem hellsten Stern (Chin.: Xing) im Sternbild des Schiffskiels (Carina) verortet. Der Stern (Canopus) gilt als die Daoistische Personifikation diesen Gottes. Das Sternbild ist nur in Suedeuropa zu sehen. Der Gott der Langlebigkeit wird oft mit einem langen weissen Bart und einem Krummstab dargestellt. Manchmal wird er von einem kleinen Hirschen begleitet. Im Kanon der Sagen Chinas wird er auch mit einem heiligen alten (Chin.: Lao) Mann gleichgesetzt, der einem Kaiser der Noerdlichen Song Dynastie (960–1126)  begegnete, und von ihm als Zeichen seiner eigenen Langlebigkeit angenommen wurde.

Chinesisch wird heutzutage meist von links nach rechts gelesen. Die klassische Lesung ging aber von rechts nach links, oder von oben nach unten. So ist "ShouXing" identisch mit "XingShou"

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The God of Longevity (Chin.: Shou) is somtimes referred to the Old Man of the South Pole. He is the Taoist deification of Canopus, the brightest star (Chin.: Xing) of the constellation Carina. He is often depicted in the Chinese pictures as an old man with a long white beard, often with a deer by his side. This style of picture is related to the story of an emperor of the Northern Song Dynasty(960–1126) who had invited such an old man from the street and later considered the old man as the sign of his longevity.



ShuangHe XianShou

Der Kranich ist in der Chinesischen Mythologie das Symbol fuer ein langes Leben, Weisheit, Alter sowie die Beziehung zwischen Vater und Sohn. In daoistischen Vorstellungen verwandeln sich Priester nach ihrem Tod in einen gefiederten Kranich (Himmelskranich), und die Seelen gewoehnlicher Sterblicher werden auf dem Ruecken des Kranichs in den Himmel getragen. Der Doppel-Kranich (ShuangHe) ist Symbol und Metapher der Harmonie. Im Europaeischen Kontext, uebernehmen diese Aufgabe die Schwaene.
Wunsch und Widmung (Xian) fuer ein langes Leben (Shou) weist auf  den Gruss-Charakter hin. Die gesamte Grussformel (ShuangHe XianShou) ist ein ChengYu (weiser Spruch oder Redensart aus vier Schriftzeichen). Die Haeufung gleichbedeutender Begriffe (Kranich und Langes Leben) ist ein typisches Stilmittel (Pleonasmus / Tautologie) der Chinesischen Schriftsprache.

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In Chinese mythology, the crane is the symbol of a long life, wisdom, age in general, and the relationship between father and son. In Daoist imagination priests transform after there death into a feathered crane (Sky Crane), and the souls of ordinary mortals are beeing carried on the back of the crane into the sky. The Double-Crane (ShiuangHe) is a symbol and metaphor of harmony. In the European context, this task is adopted by swans.
Desire and dedication (Xian) for longevity (shou), indicates the character of a salutation. The entire greeting formula (ShuangHe XianShou) is a ChengYu (wise saying or proverb made out of four Chinesese characters). The pleonasm of equivalent terms (Crane and Long Life) is a typical stylistic means of the Chinese written language.



BianFu He TaoZi

Fledermaus und Pfirsich /  Bats and Peaches

Fledermaus:
Die Aussprache des Chinesischen Wortes fuer "Fledermaus" (Fu) ist identisch mit der Aussprache fuer das Wort "Glueck". Die Fledermaus symbolisiert  daher auch das (finanzielle) Glueck, und ist damit keineswegs so negativ besetzt wie im Europaeischen kulturellen Kontext.  Die meisten Fledermaeuse sind sog. Weichfresser. Pfirsiche gelten fuer viele Arten als Leckerbissen. Fledermaeuse werden daher auch oft mit Pfirsichen zusammen dargestellt.

Pfirsiche:
Pfirsiche symbolisieren die Langlebigkeit. In der Chinesischen Mythologie gelten Pfirsiche als Speise der Unsterblichen. Folglich wird der Pfirsich auch als Symbol der Langlebigkeit wahrgenommen, und ist daher aus der Chinesischen Kunst und Symbolsprache nicht wegzudenken. Auch der  Gott der Langlebigkeit wird haeufig mit beiden Gluecks-Symbolen zusammen dargestelt.

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Bats:
The Chinese pronounciation of the word "bat" is same as the pronounciation of the word "luck". Therefore it ist often used as a symbol for luck and good fortune. It is by no means as negative associated as in Western cultural contexts.


Peaches:
In Chinese mythology, Peaches of Immortality are consumed by the immortals due to their mystic virtue of conferring longevity on all who eat them. Peaches symbolizing immortality (or the wish for a long and healthy life) are a common symbol in Chinese art, appearing in depictions or descriptions in a number of fables, paintings, and other forms of art, often in association with thematically similar iconography, such as certain deities or immortals or other symbols of longevity, such as deer or cranes.




YuYue LongMen

Springende Fische am Drachentor /  Leaping Fishes at the Dragon Gate

Der LongMen (Drachen Tor) ist ein Berg am Gelben Fluss und eine dazugehoerige Stromschnelle mit der heutigen Bezeichnung YuMenKou. Der Fluss verlaesst hier die grosse Loess-Ebene.
Der Legende nach kann aufgrund der lehmigen trueben Beschaffenheit des Gelben Flusses lediglich der Karpfen ueberleben. Aufgrund des gelben Loessbodens hat der Karpfen goldfarbene Schuppen. Im Fruehjahr springt er  gegen den Strom ueber den Wasserfall, wird dabei zum Drachen und gelangt bis auf den Mond.

Der Karpfen ist das Symbol fuer kraeftiges und gesundes Wachstum, und wird gerne als Gluecksbringer fuer Jungen verwendet. Diese Symbolik wurde auch in Japan uebernommen und Karpfen als Windsaecke werden dort als KoiNoBori zu Knabentag (5. Mai) fliegen gelassen.

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LongMen (Dragon Gate) is a mountain on the Yellow River with rapids currently named YuMenKou. LongMen is the gate where the Yellow River is leaving the big Loess Plateau.
According to legend, and because of the muddy murky nature of the Yellow River, only the carp is able survive. Becauseof the yellow Loess, the carp has golden scales. When spring is arriving, he jumps against the stream overthe waterfall, becomes a dragon and reaches the moon.

The carp is the symbol of strong and healthy growth, and is often used as a lucky charm for boys. This symbolism in Japan. Carps as windsocke are flown as KoiNoBori on Boys Day at May 5th (today named Children's day).


XuXian YouHu

"Lasst die Heiligen den See befahren" (Chinesische Legende)  /

"Let the Immortals Roam the Lake" (Chinese Legend)







Schwalben-Drachen

Swallow Kites

Neben der Kategorisierung als Hartfluegel-Drachen, Einleiner-Drachen sowie Einleiner-KampfDrachen, existiert fuer die diversen Formen von (Ufer)-Schwalben-Drachen eine eigene Typologie (s. auch 2, 3, 4, 5, 6).

Die wesentlichen Gruppen sind

Diese Schwalben-Drachentypen bedingen auch eigene Wettbewerbs-Kategorien

Neben der Bauform existieren auch noch Kategorisierungen nach dargestellter Bildern (Langes Leben, Fledermaus, Goldfisch etc.).

Die Bildsprache der auf den Schwalben aufgemalten Symbole gilt auch fuer viele andere Darstellungen:
  • Die Augen tragen oft eine Fisch-Symbolik (Ueberfluss an Nahrung etc.). 
  • Goldfische stehen sowohl fuer Reichtum ('Gold') als auch Ueberfluss ('Fisch').
  • Die Fledermaus steht fuer irdischen Reichtum, und der
  • Pfirsich fuer langes Leben. Das Brustschild vieler Schwalben stellt oft einen Pfirsich dar (Begrenzung durch Schnabel und Krallen).
  • Schmetterlinge stehen fuer die Leichtigkeit des Seins.
  • Elstern, Mandarin-Enten sind paarstaendige, monogam lebende Tiere, und stehen fuer partnerschaftliche Treue.
  • Tiger stehen fuer Staerke, und
  • Der Drache steht fuer die Kaiserliche Macht, Schutz und Weisheit,
  • der Phoenix ist das Symbol der Kaiserin und steht fuer Tugend und Anstand. Er symbolisiert zudem die Einheit von Yin und Yang ...

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In addition to the
categorization as a hard-wing kites, single line kites, and single line fighter kites, there is also
a specific typology for all those various forms of (Sand Martin) Swallow kites, (see also 2, 3, 4, 5, 6).

The main
types are


These Swallow Kite types have all their own competition rules.

In addition to the categorization regarding those above mentioned types, there is also a categorisation regarding shown images (Long Life, Bat, Goldfish, etc.).

The visual language of symbols on the swallows valid also for many other representations:

  • The eyes often wear a Fish symbolism (abundance of food, etc.).
  • Goldfishes stand for both, wealth ('gold') and abundance ('fish').
  • The Bat stands for earthly riches.
  • Peaches stand for longevity. The (white) breast of the swallow (delimited by beak and claws) is often formed as a peach.
  • Butterflies represent the lightness of being.
  • Magpies, Mandarin Ducks are monogamous animals, and stand for loyalty and partnership.
  • The Tiger stands for strength, and
  • the Dragon stands for the imperial power, protection and wisdom
  • The Phenix (FengHuang) represents the Empress. It is a symbol of high virtue and grace. The FengHuang also symbolizes the union of yin and yang ...




MaGu XianShou


MaGu ("Hanf-Maid") ist eine daoistische Unsterbliche ("Xian"), die mit dem "Elixir des Lebens" in Verbindung gebracht wird. Sie ist der symbolische Schutzpatron der Frauen in der Chinesischen Mythologie. In der Literatur wird sie als wunderschoene junge Frau mit langen vogelgleichen Fingernaegeln beschrieben un dargestellt. In aelteren Schriftstuecken wird sie mit geheimnisvollen kultischen Hoehlen in Verbindung gebracht. Zwei Berge in JangXi mit entsprechenden Hoehlen sind nach ihr benannt (Zinnober-Wolken-Hoehle und die Himmelspforten Grotten). Ma Gu Xian Shou (Ma Gu Xian Shou "MaGu entbietet ihre Geburtstagsgruesse"). "MaGu  XianShou" ist ein populaeres Motiv in der Chinesischen Literatur und Kunst.

Nach den traditionellen Vorstellungen wurde sie in JiangXi geboren, und stieg in ShanDong zur Unsterblichen ("Xian") auf. Diese fuer daoistische Vorstellungen typische Himmelfahrt verbindet sie mit dem gesamten Kanon der daoistischen Heiligen. Sie ist ein Symbol fuer langes Leben und Wiedergeburt, und ihre Erwaehnung wird daher bei Geburtstasgs-Feierlichkeiten als gute Omen gewertet ("MaGu XianShou" "MaGu und Langes Leben" als Grussformel), und ein haeufiges Motiv in der Chinesischen Volkskunst.

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MA Gu ("Hemp Maid") is a legendary Taoist Immortal ("Xian"), associated with the Elixir of Life. She is a symbolic protector of females, in Chinese mythology . Stories in Chinese literature describe MaGu as a beautiful woman with long birdlike fingernails, while early myths associate her with caves and grottoes. There are two mountains in JiangXi Province that bear the name of MaGu
(Cinnabar-Cloud-Grotto and the Heaven-Reaching Grottoes). "Ma Gu Xian Shou" (Ma Gu Xian Shou "Ma Gu gives her birthday greetings") is a popular motif in Chinese art, and is often used as a birthday salutation.

Regarding the traditions that she was born in JiangXi and became an immortal xian (goddess) in ShanDong.This ascent to heaven, typical of Taoists, connects her with the immortal saints, and indeed she is regarded as a symbol of long life and rebirth, and therefore in the Chinese drama, appears a good omen during birthday celebrations.



TianNv SanHua

spelling and pronounciation, cf. Transliteration

"TianNv SanHua" ist eine Anspielung auf eine alte chinesische Geschichte, aber auch ein klassisches Vier-Schriftzeichen Sprichwort (ChengYu), als auch eine klassische Legende. Es gibt Anspielungen auf die Chinesische Oper im Allgemeinen, und die HuangMei-Oper insbesondere. "TianNv SanHua" wird oft in Wandmalereien dargestellt, und natuerlich auf Drachen.

"TianNv Sanhua" ist eine Geschichte, die aus dem buddhistischen "Vimalakirti Sutra". Im Vimalakirti Sutra wird unter Anderem die gleichberechtigte Rolle buddhistischer Frauen hergeleitet. In der im
Vimalakirti Sutra enthaltenen Geschichte streut eine Fee Blumen vom Himmel, um DaoXing, den Juenger des Bodhisattva zu versuchen. Aber DaoXing widersteht der Pruefung.

Die Szene symbolisiert wie TianNvSanHua ueber den Himmel fliegt und Blumen wie Schnee ueber die Berge und Taeler verstreut. Es wird gesagt, dass
TianNvSanHua die Quelle fuer alle Blumen, Baeume und das Gras auf den Bergen und in den Taelern ist.

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"
TianNv SanHua" is an allusion to an ancient Chinese story, but also a classical Four Character idiom (ChengYu) and a classical legend. There are allusions to the Chinese Opera in general, and the HuangMei-Opera.
"TianNv SanHua"  is often depicted in murals, and ofcourse in kites.

"TianNv SanHua" is a story originating from the Buddhist "Vimalakirti Sutra". The
Vimalakirti Sutra is stating the equal role of Buddhist women. A fairy was scattering flowers to try tempting the Bodhisattva disciple DaoXing, but the disciple did not not fall.

The scene symbolizes TianNüSanHua flying over the sky scattering flowers like snow. It is said, that the FloweringFairy is the source for all flowers, trees, and grass in the mountains and between.




Chinese Opera

Chinesische Oper (XiQu) entwickelte sich waehrend der Tang-Dynastie (618–906) aus Vorformen des volksnahen Musiktheaters. Musik und Text wurden lange Zeit lediglich muendlich bzw. aus der Auffuehrungspraxis weitergegeben.

Im Unterschied zu anderen Formen des Musikdramas (in Europa, Indien oder Japan) vereint die Chinesische Oper Ausdrucksformen von Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz und Akrobatik in lokaltypischen Ausformungen. Thematisch handelt es sich meist um allgemein bekannte Legenden und Mythen, auf deren Grundlage soziale, politische und spirituelle Aspekte dargestellt werden, frueher oft auch mit großem Aktualitaetsgehalt, oder als politisches Vehikel fuer Propaganda Zwecke (Revolutionsoper in den 60er bis 80er Jahren des letzten Jahrhunderts).

Im Westen wird die Chinesische Oper allgemein mit der BeiJing Oper gleichgesetzt. Die BeiJing Oper ist aber lediglich eine Auspraegung der Chinesischen Operntraditionen. Weitere wichtige Opern sind neben der JingJu (BeiJing Oper)

  • YuJu (Henan und andere Provinzen)
  • ErRenZhuan (HeBei und andere Provinzen; sehr oft im Fernsehen als klassische zwei Personen-Auffuehrung ("ErRenZhuan"); wegen der verwendeten Holz-Klapper auch Castagnetten-Oper genannt)
  • HeBeiBangZi (HeBei Provinz)
  • LuanTan (oder QinQiang) (ShaanXi-Provinz)und HeNan BangZi
  • Sichuan Opera
  • KunQu, die nunmehr auch zum UNESCO Kulturerbe gehoert
  • LvJu (ShanDong)
  • YueJu (ZheJiang; Aussprache der Schriftzeichen mit Mandarin-Aussprache fuer die Kantonesischer Oper identisch, die Schriftzeichen sind unterschiedlich)
  • Kantonesische Oper (Guangzhou, HongKong, Aomen; Mun- und Mo-Oper; Aussprache: siehe YueJu )
  • ShaoXing-Oper
  • ShuaHaiEr Oper (ShanXi-Provinz)
  • ShaoJu Opera
  • YongJu Opera
  • HuaGu Opera
  • ShaoXing Opera
  • HuangMei Opera (auch CaiCha; AnHui Provinz)
und weitere Formen. 



HuangMei Opera

HuangMei Oper wird vom "CaiCha"-Lied oder "Lieder der Tee-Pflueckerinnen" abgeleitet. Die Oper besteht aus charakteristischen Melodien, die beim Tee-Pfluecken gesungen wurden, und sind eine Kombination aus Volkslied, Tanz und einigen weit verbreiteten alten anderen Oper-Formen. HuangMei liegt in der Provinz AnHui, angrenzend an HuBei (urspruengliches Verbreitungsgebiet).  HuangMei ist nicht nur beruehmt fuer seinen Tee und die "Lieder der Tee-Pflueckerinnen", sondern auch die HuangMei Oper, die von hier ihren urspruenglichen Namen "CaiCha Oper" ("Tee-Pflueckerinnen-Oper") bezieht.

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HuangMei Opera was derived from "Caicha Tune", the folk ditties people sang while picking tea. It is a combination of local folk songs, dances and some widespread ancient operas. Bordering on AnHui Province, HuangMei County in HuBei Province is famous for its tea and tea-picking songs; it is also where HuangMei Opera got its original name  "CaiCha Opera" ("tea-picking opera").



LuoShen

LuoShen, oder die Goettin vom Luo (Fluss) wird auch MiFei genannt und ist eine Figur der Chinesischen Mythologie. MiFei, die Tochter des legendaeren Kaisers FuXi ertrank eines Tages beim Spielen am Rande des Luo-Flusses, und wurde eine Nymphe nach ihrem Ertrinkungstod. Daraufhin wurde der ehemals wilde Fluss beruhigt. Ihr Name ist daher auch "Goettin des Luo-Flusses". Der Fluss fliesst durch die Provinzen ShaanXi und HeNan.

In einem beruehmten Gedicht (Ode an LuoShen) von CaoZhi, dem juengeren Sohn des Herrschers ueber Wei (das noerdliche Reich zur Aera der Drei Reiche, um 200), wird ihre ausserordentliche Schoenheit und Grazie gepriesen. Das Gedicht war und ist ein Anlass fuer vielerlei Geschichten, Gedichte, Malereien und Musikstuecke, Opern und Malereien.


Die Ode ueber LuoShen von CaoZhi ist gleichzeitig ein historisches Schluessel-Gedicht zwischen den Soehnen CaoZhi und seines aelteren Bruders CaoPei, der nach seinem Vater CaoCao erster Kaiser des Wei-Reiches wurde. Wie viele Adelige hoeheren Ranges, waren sowohl CaoCao als Herscher ueber Wei, als auch sein juengerer Sohn CaoZhi Literaten von Rang. Die Ode behandelt oberflaechlich die Auseinandersetzung um die Konkubine Lady Zhen und spaetere Kaiserin Wen(Zhao Zhen)HuangHou. In der Ode traegt sie den Namen LuoShen. Lady Zhen wurde von CaoCao (damals Machthaber von Wei an seinen Aeltesten (CaoPei) gegeben wurde. Die Ode ist damit auch ein Kabinettstueckchen ueber die Primogenitur seines Bruders CaoPei (CAO WEI WenDi als Kaisename) und seine eigene Zuruecksetzung.


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LuoShen, or the Goddess of Luo (River) is also called MiFei and is a figure of Chinese mythology. MiFei, the daughter of the legendary emperor FuXi drowned one day, when playing on the edge of the Luo River. She became a nymph after her death by drowning. Then, the formerly wild river was calmed. Her name is therefore "Goddess of the Luo River". The river flows through the provinces and ShaanXi and HeNan.

In a famous poem (Ode to LuoShen) by CaoZhi, the younger son of CaoCao the ruler over the State of Wei (the northern Empire in the Aera of the Three Empires, about 200 A.D.) , is extolling her extraordinary beauty and grace. The poem was, and is an occasion for all sorts of stories, poems, paintings and pieces of music, operas and paintings.

The "Ode of LuoShen" by CaoZhi is also a historical roman (poem) a clef between CaoZhi and his elder brother
CaoPei. CaoPei became first emperor of the Wei Empire. Like many nobles of high rank, both CaoCao as ruler and king of Wei, and his younger son CaoZhi were writers of distinction. The ode treated superficially the dispute over the concubine Lady Zhen and later Empress Wen of Wei. In the ode she wears the name LuoShen. Lady Zhen was given from CaoCao (then ruler of Wei) to his elder son CaoPei. "Ode of LuoShen" is thus also a showpiece about the primogenitureof his brother CaoPei (CAO WEI Wendi as Emperors name) and its own affront in favor of his elder brother.





Sun WuKong

Der Koenig der Affen (Sun WuKong) ist in eine Geschichte aus dem 7. Jahrhundert. Der Legende nach machte sich der (historisch belegte) Moench XuanZang von China aus auf den Weg nach Indien (Westen), um die heiligen Schriften Buddhas im Original zu studiern, und sie fuer seinen Kaiser zu holen. Die Reise dauerte sechzehn Jahre. Nach seiner Rueckkehr verfasste der Moench einen ausfuehrlichen Reisebericht, mit dem Titel „Die Reise nach (dem) Westen“ ist bis heute eines der wichtigsten historischen Zeugnisse vom Leben in jenen fruehen Zeiten. Im Laufe der Jahrhunderte rankten sich Legenden und Maerchen um die Pilgerfahrt des  XuanZang – und eine davon ist die Geschichte vom Affenkoenig Sun WuKong .

Dank der Lehre bei verschiedenen daoistischen Meistern erlernt Sun Wukong nicht nur das Kaempfen, sondern auch die Faehigkeit, sehr hoch zu springen und sich auf 72 verschiedene Weisen zu verwandeln. Der Affenkoenig erlangt einen Stab, der seine Groeße beliebig aendern kann, und eine Wolke, auf der er fliegt.

Die gelernten Kuenste missbraucht er fuer allerlei Streiche, bis er durch eine List von Buddha gefangen und fuer 500 Jahre unter einem Berg gehalten wird. Zur Laeuterung darf er schließlich den Moench Xuanzang auf seiner Reise nach Indien begleiten.

Mit seinem unbekuemmerterten, ungestuemem und unverfrorenen Verhalten, großem Mut und stellenweise ueberraschender Weisheit ist er der eigentliche Hauptcharakter der Geschichte. Anders als bei uns, gilt der Affe in Asien als schlau, klug, liebenswuerdig und respektlos. Der Affenkoenig aus der Legende entspricht in Japan und Korea "Son Goku" der auch hier in vielen Mangas und Comic-Filmen und TV-Serien zu finden ist.

vgl. auch Die Reise nach (dem) Westen
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The Monkey King (Sun WuKong) is a story originating from the 7th Century. According to legend, the (historically documented) monk Xuanzang made ​​ his way to India (the West) to study the original Scriptures of Buddha, and bring them to his emperor. The journey lasted sixteen years. After his return, the monk wrote a detailed report, entitled "The Journey to (the) West". Up to this day, it  is one of the most important historical evidences of life in those early times. Over the centuries, legends and fairy tales grew up around the pilgrimage of  Xuanzang - and one of them is the story of the Monkey King Sun Wukong.

Thanks to the teaching at various Daoist masters Sun Wukong learned not only the struggles, but also the ability to jump very high, and to transform to 72 different ways. The Monkey King acquired a magic wand that can change size as desired, and a cloud on which he flies.
He very often abuses all those aquired arts for all sorts of tricks, until he had been caught by Buddha, and had been held capture for 500 years under a mountain. As a kind of probation, he was asked to accompany the monk  Xuanzang on his journey to India.

With its reckless, impetuous and impertinent behavior, great courage, and sometimes surprisingly wisdom, he is often regarded the main character of the story. In Asia, the monkey is supposed to be clever, smart, lovable and irreverent. The Monkey King in the legend corresponds in Japan and Korea "Son Goku" . Thew charcter may be found in innumerable mangas and comic books, movies and TV series.


cf. also The Journey to the West



BaGua
Das Bagua (Acht Symbole) sind acht so genannte "Trigramme" in der Kosmologie des Daoismus. Sie repraesentieren die grundlegenden Prinzipien der Wirklichkeit, als eine Reihe von acht miteinander verknuepften Konzepten, die durch die jeweiligen Trigramme repraesentiert werden. Jedes Trigramm besteht aus drei Zeilen, jede Zeile ist entweder "unterbrochen" oder "ungebrochen", und repraesentiert Yin oder Yang. Aufgrund ihrer dreigliedrigen Struktur, werden sie oft als "Trigramme" bezeichnet.

Die Trigramme sind Bestandteile der Konzepte von TaiJi , Philosophie, TaijiQuan und WuXing (Fuenf Elemente). Die Beziehungen zwischen den Trigrammen werden in zwei grundsaetzlichen Anordnungen dargestellt (Frueher Himmel oder "Fuxi" Bagua sowie "Spaeter Himmel" oder "Koenig Wen" Bagua). Die Trigramme haben Entsprechungen in Astronomie, Astrologie, Geographie, Geomantie, Anatomie, der Familienordnung und anderen Bereichen. Im I-Jing (TaoTehKing, DaoDeJing) werden 64 moegliche Paare von Trigrammen benannt die aus jeweils sechs Trigrammen bestehen (Hexagramme).
Die Suedkoreanische Flagge  ist ein BaGua auf weissem Grund.


Trennung Feuer 
Fire
mittlere Tochter
 

Weiblichkeit Erde
Earth
Mutter

Wechsel  
Sumpf
Marshes
juengste Tochter

Trockenheit 
Himmel
Heaven
 Vater

Gefahr 
Wasser
Water
mittlerer Sohn


Aufrichtigkeit Berg
Mountain
juengster Sohn
☳ 

Erregung
Donner
Thunder
aeltester Sohn

Sanftheit Wind
Wind
aelteste Tochter

Bezeichnung und Bedeutung der Acht Trigramme
Descriptors of the Eight Trigrams
 
   

The BaGua (Eight Symbols) are eight so called  'trigrams' used in Taoist cosmology to represent the fundamental principles of reality, seen as a range of eight interrelated concepts. Each consists of three lines, each line either "broken" or "unbroken," representing yin or yang, respectively. Due to their tripartite structure, they are often referred to as "trigrams" in English.

The trigrams are related to TaiJi philosophy, TaiJiQuan and the WuXing, or "five elements". The relationships between the trigrams are represented in two arrangements, the Primordial, "Earlier Heaven" or "Fuxi" bagua ), and the manifested, "Later Heaven," or "King Wen" bagua. The trigrams have correspondences in astronomy, astrology, geography, geomancy, anatomy, the family, and elsewhere. The ancient Chinese classic I Ching consists of the 64 possible pairs of trigrams (called "hexagrams") and commentary on them. The South-Korean Flag is a BaGua on white cloth.





 
Chinesischer Kalender



Der traditionelle Chinesische Kalender ist eine Art LuniSolarkalender mit astronomischen Besonderheiten und astrologischen Bedeutungs-Merkmalen. Das Kalender-System fusst auf einem 12-jaehrigen Tierkreis-System (12 Erdkreise) dem ein 10-facher Zyklus (10 Himmelsstaemme) mit aus fuenf Doppel-Elementen (die fuenf Wandlungsphasen und des YinYang-Systems: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) ueberlagert wird.

Mathematisch gesehen ist das kleinste gemeinsame Vielfache ("KgV", sechste Schulklasse) von 12 (Erdzweige) und 10 (Himmelsstaemme) 60. Daher besteht ein kompletter Kalender-Zyklus aus 60 Jahren. Gerechnet wird seit der Regierungszeit des (mythischen) Gelben Kaisers (HuangDi) 2637 vor unserer Zeitrechnung.

Im heutigen Chinesischen Umgang werden in der Regel nur die 12 Tierkreiszeichen als Bedeutungstraeger genannt. Man ist also in persoenlichen Konversationen ein "typischer Drache" (am beliebtesten), Pferd, Schaf/Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein, Ratte/Maus, Rind, Tiger (auch sehr beliebt), oder Hase (weitgehend unbeliebt).

Wer sein Geburtsdatum nicht nennen moechte, sollte vorsichtig bei der Nennung seines Sternzeichens sein, da im 60er-Zyklus eine Bestimmung des Geburtsjahres bei bekanntem Sternzeichen recht simpel ist! Wer sich also zwei Jahre juenger machen will, sollte das übernaechste Sternzeichen nennen!

2016 wird das Jahr des Affen sein (ab 8. Februar 2016 bis 27. Januar 2017 Jahr des "Feuer-Affen").


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The traditional Chinese calendar is a kind of lunisolar calendar with astronomical and astrological spcific features. The calendar system is based on a 12-year-old Zodiac system (12 Earthly branches) which is uperimposed by a 10-fold cycle (10 Heavely Stems) with five double-elements (the five phases and the YinYang system: wood, fire, earth, metal and water).

Mathematically is the least common multiple ("PER" sixth school class) of 12 (Earthly Branches) and 10 (Heavely Stems) 60. Therefore, there is a complete calendar cycle of 60 years. The sexagenary day-countIs from the reign of the (mythical) Yellow Emperor (HuangDi) 2637 BC.

In today's China, only the 12 Zodiac terms are named as valued signifier. Thus you are in personal conversations a "typical dragon" (the most popular), horse, sheep/goat, monkey, rooster, dog, pig, rat7mouse, ox, tiger (also very popular), or rabbit (largely unpopular).

Anyone who does not want to mention his date of birth, should be careful when mentioning his Chinese Zodiac denominator, since in the 60 year cycle a determination of the correct birth year by known Zodiac, is quite simple! Thus, if you want make yourself two years younger, you should name the next but one Zodiac!

2016 will be the year of the monkey (from 8 February 2016 to 27 January 2017 year of the "Fire Monkey").



Lotos
Lian


Aufgrund ihrer Lautgleichheit werden die Woerter fuer Verbundenheit und Liebe und Harmonie (Lian), mit dem Lotos in Verbindung gebracht; die Lotosbluete ist deshalb auch Sinnbild einer guten Ehe. Speziell die rote Lotosbluete gilt als Symbol für die Vagina.

Im Buddhismus zaehlt der Lotos zu den acht Kostbarkeiten und ist Symbol fuer den Lauf der Zeiten mit den Einzelphasen Frucht, Bluete und Stengel. Gleichzeitig ist der Lotos Sinnbild fuer die Wirkung der Lehre Buddhas. Die Wurzeln sind im Schlamm, auf der Oberflaeche erblueht jedoch der Lotos. Im Daoismus ist der Lotos eine Beigabe der daoistischen Unsterblichen HeXianGu.

vgl. auch LianHua TongZi
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According to their equality in articulation, the Chinese word for closeness, love and harmony (Lian) is in connected to the lotus. The lotus bud is therefore also a symbol of a good marriage. Especially the red lotos bud is a symbol of the vagina.

In Buddhism,
the lotus counts to the Eight Treasures and is a symbol for the unfolding of time, with the individual phases fruit, blossoms and stems. Simultaneously, the lotus is a symbol of the effect of the teaching of Buddha. The roots are in the mud, but the losus blossoms on the surface.  In Daoism, the lotus is an aattibute of the Daoist Immortal HeXianGu.


cf. also LianHua TongZi


QingMingJie
Aller-Seelen / All Soul's Day

Das Chinesische Qingming-Fest findet in der ersten Aprilwoche statt. Es ist das chinesische Totengedenkfest, und entspricht damit anlassbezogen im Deutschsprachigen Raum Allerseelen. Man fegt die Graeber (daher auch Graeber-Fegen-Fest), legt Nahrungsmittel, Blumen und Gegenstaende, die den Verstorbenen zu ihren Lebzeiten gefielen, vor die Graeber, zuendet Weihrauchstaebchen an und verbrennt Totengeld. Die verbrannten Dinge sollen den Vorfahren zur Verfuegung stehen und sie freundlich gegenueber ihren Nachfahren stimmen, deren Geschicke sie leiten. An diesem Tag essen viele Chinesen nur kalte Speisen.

In Chinas neuerer Geschichte spielt diese Zeit eine wichtige Rolle. So nutzte die 4. April Bewegung waehrend der Kulturrevolution den Tag, um mit offener Trauer ueber den Tod des auch heute noch hoch verehrten langjaehrigen Premierministers Zhou EnLai die Viererbande zu kritisieren. Seit 2008 ist das Fest ein offizieller Feiertag in der Volksrepublik China. Auf diese Weise knuepft die Volksrepublik China an aeltere Traditionen an. In der Republik China (Taiwan) ist der Tag ebenfalls ein Feiertag, der mit dem Todestag des langjaehrigen Diktators Chiang Kaishek (5. April 1975) zusammenfaellt.

Um die Zeit steigen die Temperaturen und es regnet haeufiger, was fuer die Aussaat guenstig ist. Um diese Zeit fangen auch die Fruehlingswinde an. Daher ist das QingMingJie auch traditionell mit dem Beginn der Saison fuer das Drachensteigen verknuepft. Ein Briefmarken-Satz von 2010, sowie von 2015, als auch ein Buch, eine Telefonkarte und ein Bild  verdeutlicht dieses.


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The Chinese Qingming festival is held in the first week of April. It's the Chinese deceased enactment day, and thus corresponds in Western Christianity  to All Soul's' Day on November 2nd. It is time for sweeping the tombs (hence tomb sweeping festival), put food, flowers and all kinds of objects and articles, which pleased the deceased during their lifetime, onto the tombs. The still living ones are burning incense and paper money or other kinds of paper objects. All burnt things are for the ancestors to make them inclined towards the still living ones, because the deceased will vote for their descendants over destiny. On this day, many Chinese are only eating only cold food.

In China's recent history, this time plays an important role. During the Cultural Revolution, the 4th of April movement started with open grief over the death of the highly revered Prime Minister Zhou Enlai, in order to criticize the Gang of Four. It therefore also more or less marks the end of the cultural revolution. Since 2008, the festival is an official holiday in the People's Republic of China. In this way, the People's Republic of China is linked to older traditions. In the Republic of China (Taiwan), the day is also a holiday, the anniversary of the death of dictator Chiang Kai-shek (5 April 1975).

At about the first day of April, temperatures will rise and it rains more frequently, which is favorable for sowing. Around this time, the springtime winds will be there. QingMingJie is also traditionally associated with the beginning of the season for flying kites. A set of postage stamps of 2010, a book, a phone card and a picture illustrates this.





FengHuang
Phoenix

Der FengHuang ist die Chinesische Variante des Phoenix. Feng bezeichnet dabei die maennlichen und huang die weiblichen Exemplare.

Der FengHuang hat einen langen Kopf und einen spitzen, leicht gekruemmten Schnabel und erinnert so an einen Fasan oder einen Pfau. Sein langes, Gefieder weist die „fuenf heiligen Farben“ auf. So ist der Kopf gruen (Guete), der Hals weiß (Gerechtigkeit), der Ruecken rot (Anstand), die Brust schwarz (Weisheit) und die Fuesse sind gelb (Treue und Glaubwuerdigkeit). Der FengHuang ist ein Symbol der Barmherzigkeit. Im Gegensatz zum griechischen Phönix ging der Fenghuang nicht in Flammen auf, um sich zu erneuern, sondern pflanzt sich wie andere Voegel fort.

Der FengHuang symbolisiert zusammen mit dem chinesischen Drachen (Long), das kaiserliche Paar. Der Drache steht fuer den Kaiser, die Kaiserin wird vom FengHuang symbolisiert.

Der FengHuang ist eines der vier mythischen Wundertiere, die dem chinesischen Welt-Schoepfer PanGu zur Seite standen.

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The FengHuang is the Chinese version of the Phoenix. FengHuang denotes the male and the female specimens.

The FengHuang has a long head and a pointed, slightly curved beak, and thus recalling a pheasant or peacock. His long plumage carries the "five sacred colors". The head is green (amicability), the neck is white (justice), the back is red (grace and decency), the breast is black (wisdom) and the feet are are yellow (loyalty and credibility). The FengHuang is a symbol of mercy. In contrast to the Greek Phoenix, the FengHuang is not bursting into flames in order to renew itself, but is reproducing itself like other birds.

Together with the Chinese Dragon (Long), the FengHuang symbolizes the imperial couple. The dragon stands for the Emperor, the Empress is symbolized by FengHuang.

The FengHuang is one of the four mythical animals (even magical beings), who were aside the Chinese world-creator PanGu.




KongQue
Peacock


Der Pfau (KongQue) symbolisiert in China Wuerde und Schoenheit. In der Qing-Dynastie war er das Symbol fuer den 2. zivilen Beamtenrang (nach dem Kranich als ersten Beamtenrang). Rad-schlagende Pfauen ("KongQue KaiPing") gelten als besonders attraktiv. Das Rad wird vor allem waehrend der Balz gezeigt, und wird daher als Zeichen besonderer intimer Naehe gedeutet.

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In China, the peacock (KongQue) symbolizes dignity and beauty. In Qing dynasty, he was the symbol of the second ranking civilian officials (after the crane as a first rank officer).Displaying peacocks ("KongQue KaiPing") are supposed to be extraordinary attractive. Displaying is a feature of mating and courtship. It therefore is supposed to be an indication of close intimacy.




Drache
Dragon

Der Drache ist seit der ShangDynastie (1500 v.u.Z.) Sinnbild der koeniglichen Macht. In SuedOstAsien hat er eine positivere Bedeutung als sein westliches Gegenstueck. Er steht fuer Fruehling, Wasser und Regen, und vereint Merkmale von neun verschiedenen Tieren. In der Chinesischen Zahlenmystik wird er dem aktiven oder maennlichen Prinzip zugeordnet (Yang).

Im chinesischen Tierkreis ist er das fuenfte unter zwoelf Tieren. Zusammen mit dem Phoenix (Feng Huang), der Schildkroete (Gui) und dem Einhorn (QiLin) zaehlt der chinesische Drache zu den mythischen „vier Wundertieren“, die dem chinesischen Schoepfer Pangu halfen die Welt zu erschaffen.

Der Drache der chinesischen Mythen besitzt magische Eigenschaften und ist zudem ein Sinnbild der Langlebigkeit. Drachen erreichen erst nach Jahrtausende ihre endgueltige Groesse. Als Wappentier des Kaisers besitzt er fuenf Klauen und ist von gelber Farbe. Alle anderen Drachen haben in der Regel lediglich vier Klauen. Drache und Phoenix repraesentieren seit der Zeit der streitenden Reiche (475 bis 221 v.u.Z.) den Kaiser und die Kaiserin.

Dem gebieterischen und beschuetzenden Drachen der Mythologie steht aber auch der unheilbringende Drache der chinesischen Volksmaerchen gegenueber. So ist der Drache in China kein durchweg positives, sondern ein ambivalentes Wesen


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Since Shang Dynasty (1500 BC), the Dragon is a symbol of royal power. In Southeast Asia, it has a more positive meaning than its Western counterpart. The Dragon stands for spring, and rain water, and combines features from nine different animals. In Chinese numerology, it is assigned to the active or masculine principle (Yang).

In the Chinese zodiac, it is the fifth of twelve animals. Along with the Phoenix (Feng Huang), the turtle (Gui) and the Unicorn (QiLin), the Chinese Dragon is a member of the mythical "four wonder animals" who had been helping PanGu, the Creator of the world in Chinese Mythology.

The Dragon of the Chinese myths possesses magical properties, and is a symbol of longevity. Dragons reach their final size after millennia. As an emblem of the emperor he has five claws, and is of yellow color. All other dragons usually have only four claws. Since the time of the Warring States (475-221 BC), Dragon and Phoenix are representing the emperor and the empress.

But the imperious and protecting dragon of mythology is also the ominous Dragon of Chinese folk tales and myths. Thus the dragon in China is not only positive, but also of ambivalent nature.









Yin und Yang
Yin and Yang


Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, und spielen besonders im Daoismus eine wichtige Rolle. Yin und Yang stehen fuer polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kraefte oder Prinzipien und sind Sinnbild fuer die dualistische Weltsicht, werden aber auch als gegenseitige Ergaenzung betrachtet.

Ein weit verbreitetes Symbol dieses Prinzips ist das TaiJiTu , in dem das weiße Yang (stark, hell, hart, heiss, maennlich, Aktivitaet, gebend, aktiv) und das schwarze Yin (schwach, dunkel, weich, kalt, weiblich, Ruhe, empfangend, passiv) gegenueberstehend dargestellt werden. Das Symbol wird in dieser Form seit der Ming-Zeit (1368 bis 1644 n.u.Z.) verwendet.


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Yin and Yang are two concepts of Chinese philosophy, and especially in Daoism play an important role. Yin and Yang are polar for opposing yet related forces or principles and are an allegory to the dualistic worldview. Nevertheless, they are often referred to as complementary.

A common symbol of this principle is the TaiJiTu
where the white Yang (strong, bright, hard, hot, male, active, giving) and the black Yin (light, dark, soft, cold, female, peace, receptive, passive) are mostly in opposition to each other. The symbol is used in this form since the Ming period (1368 til 1644).




Bai Zi Tu
100 Kinder (100 Boys)

Bai Zi Tu  ("100 Kinder Bild") ist ein klassisches Sujet in der Chinesischen Kunst. Kinderreichtum, insbesondere in Bezug auf maennlichen Nachwuchs, gilt als Inbegriff des Gluecks.
Darstellungen hierzu finden sich auf chinakites.org an vielen Stellen, z.B. den Drachen-Neujahrs-Bildern, Drachen-Briefmarken, Drachen-Keramik, Drachen-Telefonkarten, Drachen-Postkarten etc..

In der klassichen Ahnenverehrung koennen lediglich maennliche Kinder die Riten vollziehen. Dies erklaert auch die oft verzweifelten Versuche, unbedingt Jungen zur Welt zu bringen. Die persoenlichen, familienpolitischen und gesellschaftlichen Probleme die daraus enstehen und bereits entstanden sind, werden durch die gaengige "Ein-Kind-Politik" erschwert. Letzendlich ist der Versuch einer Gesellschaftsreform, die auch Geschlechter-Gleichberechtigung beruecksichtigt bisher nicht gelungen. Dies ist nicht nur ein Chinesisches Problem (siehe Indien), sondern betrifft alle Gesellschaftformen auf unserem Globus.

Anmerkung:
Als "Spar-Variante" werden gelegentlich  Bilder mit lediglich fuenf Kindern dargestellt und als "WuZiTu" bezeichnet

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BaiZiTu (literally 100 Childrens Picture) is a topic in classical Chinese art. To be blessed with a large number of children, in particular with regard to male offspring, is the Chinese embodyment of luck.

Representation of this subject are to be found at chinakites.org within the section about New Year Pictures with kites, kite stamps, kite ceramics and porcelain, kite telephonecards, kite postcards etc..

Worshiping ancestors may only be performed by male offspring. This also explains the often desperate attempts to conceive male progeny. The personal, family-political and social problems already incurred, are not only complicated by the common "one-child" policy. Ultimately, several attempts to reform society, which also takes into account sustainable gender equality, has already not been achieved. This is not only a Chinese problem (see India), and a general topic anywhere on the globe.


Remark:
If not appropriate, sometimes only five children are portrayed. This topic is named "WuZiTu".


RuYi

RuYi-Zepter / RuYi Scepter


Ein RuYi (von chin. 如意 RúYì = „alles nach Wunsch“) ist ein Ziergegenstand und Talisman der chinesischen Kultur. Er soll dem Besitzer Glueck und Segen bringen, ist daher zunaechst kein Herrschaftssymbol wie das europaeische Zepter.


Gewoehnlich besteht das RuYi aus einem Kopf in der Form einer Wolke, eines Herzens oder eines Pilzes und einem leicht S-foermig geschwungenen Stiel. Zu seiner Herstellung werden meist kostbare Materialien eingesetzt. Die Oberflaeche des RuYi ist meist reich verziert; haeufig enthaelt das Dekor Symbole, die das Schicksal seines Besitzers beguenstigen und ihm ein langes Leben, Wohlstand und Erfolg verheissen.

Das RuYi geht auf die vollkommen profanen Rueckenkratzer (痒痒挠 YangYangNáo) zurueck.
Bereits in der Han-Dynastie wurden diese aber von Gelehrten und Adeligen bei der Konversation in der Hand gehalten, was ihnen die Bezeichnung Tánbǐ (谈笔;  „Konversationsstab“) einbrachte. Als Konversation-Stab wurde es auch im Buddhistischen Ritualzusammenhang  eingesetzt. Erst in der Ming- und Qing-Zeit setzte sich ihre Verwendung zu dekorativen und symbolischen Zwecken endgueltig durch.

Das Ruyi-Zepter erfreute sich auch als Geschenk grosser Beliebtheit. Insbesondere der Kaiser erhielt traditionell zum Neujahrsfest von den fuehrenden Beamten, Generaelen und Gelehrten des Reiches kostbar gearbeitete Exemplare ueberreicht; daneben gab der Himmelssohn auch selbst RuYis in den kaiserlichen Werkstaetten in Auftrag. Infolgedessen zierten die Zepter in grosser Zahl die kaiserlichen Thronsaele, Schreibtische und Schlafzimmer. So naeherte sich die Funktion des RuYi dem seines westlichen Pendants als Herrschaftssymbol.

Selbst heute noch wird das RuYi als gluecksverheissendes Schmuckelement eingesetzt. Prominentes Beispiel ist der ehemals groesste Wolkenkratzer der Welt, das "TaiBei 101" (Bild), der reichlich mit RuYi-Elementen verziert ist.

Im Volksmund hat das RuYi als phallisches Symbol auch in Sprichworten eine eindeutige Botschaft. Das ChengYu "ShiShi RuYi" (式式如意) ist eine unverbluemte Aufforderung hierzu (von chin. 如意 RúYì = „alles nach Wunsch“).

Das RuYi ist auf vielen Drachen dieser Website zu finden (z.B. a, b, c...).


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A RuYi (from Chinese "RúYì"; 如意 = "as you wish") is an adornment object and talisman in Chinese culture. It will bring the owner good luck and blessings, and is therefore, at first sight not an icon of power, as seen within European contexts.

A RuYi usually consists of a head in the form of a cloud, a heart or a mushroom, and  has a slightly S-shaped curved shaft. It is mostly made of precious materials. The surface of the RuYi is often richly decorated; often, the décor includes icons that encourage the fate of its owner, and promises him a long life, prosperity and success.

The RuYi may formerly have been a backscratcher (痒痒挠 YangYangNáo). It has been used by scholars, nobles and Budddhist monks during conversations as a symbol of the right to
speak ("TánBǐ" - 谈笔; "Conversation bar"). Not until the Ming - and Qing period, the RuYi has been used for symbolic purposes and as a decorative element.

The RuYi is enjoyed as a gift of great popularity. Traditionally, the Emperor received sumptuously crafted RuYis at New Year receptions from senior bureaucrats, generals
and scholars. In addition, the Son of Heaven ordered RuYis from the Imperial Workshops. As a result, they adorned in large numbers the imperial throne halls, desks and bedrooms. The RuYi Scepter therefore approached the function of his Western counterparts as an icon of power and rule.

Even today the RuYi is used as auspicious decorative item. A prominent example is the formerly largest skyscraper of the world, the "TaiBei 101", abundantly decorated
with RuYi elements.

In common language, the RuYi is also bee seen as a phallic symbol. In proverbs, it has a unique message. The ChengYu "ShiShi RuYi" (式式如意) is a blunt invitation for this purpose ("RúYì"; 如意 = "as you wish") .


The RuYi can be found depicted on many kites within this web site (for example, a, b, c...).


LaoHu

Tiger


Der Tiger (老 虎 LǎoHǔ) – steht fuer Mut und Tapferkeit. Er ist gleichzeitig Symbol fuer den Exorzismus. Der Tiger steht fuer das dritte Symbol im Reigen der Chinesischen Tierkreiszeichen.

In der Qing-Dynastie  war er das Symbol für den 4. Offiziersrang (junger Tiger) und den 6. Offiziersrang. Als Weißer Tiger steht er für die Himmelsrichtung Westen und den Herbst
.



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The tiger (老 虎 LǎoHǔ) – is a symbol for bravery and strength. Within the Chinese zodiac, it represents the third house.

During Qing dynasty, the tiger represented the 4th grade (Young Tiger Officer) and the 6th grade (Senior Tiger Officer).The white tiger represents the western direction and autumn.




HuangDi

Gelber Kaiser


Der Gelbe Kaiser,ist der mythische Kaiser, der am Anfang der chinesischen Kultur gestanden haben soll.

HuángDì wird zur Gruppe der chinesischen Urkaiser gerechnet. Er ist eine goettliche und mythische Gestalt, die erst waehrend der Zhou-Zeit (1045–770 v. Chr.) historisiert wurde. Dabei gehoert er zur Gruppe der sagenhaften fuenf ersten Kaiser, und soll von 2696–2598 v. Chr. regiert haben.

Der Gelbe Kaiser war urspruenglich ein Kriegsgott, und wandelte sich im Laufe der Geschichte zum erleuchteten Unsterblichen des Daoismus. Er wird als Eroberer, Richter, Unsterblicher, Gott des Weltenberges KunLun und des Zentrums der Erde dargestellt.

Seine Mutter wurde von Blitzen am naechtlichen Himmel schwanger. Nach 20 Jahren Schwangerschaft wurde HuángDì geboren. Er war sofort nach der Geburt verstaendig, und konnte sofort sprechen.

Die Gemahlin des HuángDì ist LeiZu (DonnerAhnfrau); seine Tochter ist NiuBa, das Sinnbild der Trockenheit. Berichtet wird auch von einem Kampf zwischen HuángDì und seinem Bruder YanDi und von einer durch ein Ungeheuer entfesselten Sintflut, die HuángDì besiegte. Gleichfalls wird berichtet, HuángDì habe sich aus der Haut des Kui, eines mythischen Wesens, das Regen, Wind und Duerre erzeugen konnte, eine Trommel gefertigt. Damit gilt er auch als Gott ueber vielerlei Wettererscheinungen.

Nach Daoistischer Tradition hat er eines der bedeutendsten Medizinischen Lehrbuecher geschrieben (HuángDì NèiJīng). Die dort aufgefuehrten Prinzipien (Akupressur, Physiologie, Morphologie, Pathologie, Diagnose und Krankheitspraevention, Moxibustion, Akupunktur sowie die Lage der Akupunkturpunkte und der Meridiane) haben noch heute ihre Gueltigkeit. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist derzeit immer noch ein Exportschlager in westlichen "Befindlichkeits-Gesellschaften" (Europa, USA).


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The Yellow Emperor,  is the legendary emperor, who is said to have witnessed the beginning of the Chinese culture.

HuangDi is counted for group of Chinese Arch Emperors. He is a divine and mythical figure that during the Zhou period (1045-770 v. Chr.) was historicized as one of the ancestors of Chinese history . He belongs to the legendary first five emperors, and is said to have ruled from 2696-2598 v. Chr..

The Yellow Emperor was originally a god of war, and gradually changed throughout history to be an enlightened immortals of Taoism. He is depicted as a conqueror, judge, immortal, god of KunLun, the world mountain and the center of earth.

His mother was pregnant with lightning in the night sky. After 20 years of pregnancy, Huangdi was born. He was skilful directly after birth, and could talk immediately.

The wife of HuangDi is LeiZu (Mother of Thunder); his daughter is NiuBa, the symbol of drought. There are reports of a fight between HuangDi and his brother
YanDi concerning a big flood, unleashed by a monster who defeated HuangDi. Likewise, it is reported, HuangDi made a big drum from the skin of Kui, a mythical creature. He used it  for making wind, rain and drought. Therefore he is also considered the God of many weather phenomena.

Concerning Daoist tradition, he written the most important medical textbook (HuangDi NeiJing). The written principles in the NeiJing (acupressure, physiology, morphology, pathology, diagnosis and Krankheitspraevention, moxibustion, acupuncture and the location of acupuncture points and meridians) are supposed valid until today. Traditional Chinese Medicine (TCM) is currently one of the major Chinese export hits into western "disoriented societies" (Europe, USA).





QiLin

QiLin
(Fabeltier)


Das QiLin ist ein chinesisches Fabeltier. Neben dem Drachen (Long), dem Phoenix (FengHuang) und der Schildkroete (Gui) zaehlt das QiLin zu den „vier Wundertieren“.

In der Ming-Dynastie wurde das Tier mit einem Drachenkopf mit Flammenornamenten und Ochsenhufen, sowie mit Fisch- beziehungsweise Drachenschuppen dargestellt. In der Qing-Dynastie kamen ein Hirschgeweih, ein Loewenschwanz und der Bart eines Karpfens hinzu.

Dem QiLin wird eine friedliche Natur nachgesagt und es verkoerpert die Liebe, Frieden und Guete. Es soll ausschliesslich Pflanzen fressen und niemals das Gras zertrampeln ueber das es laeuft oder Kaefer zertreten. In der Wort-Zusammensetzung bezeichnet Qi das maennliche und Lin das weibliche Tier, wodurch der Dualismus, aber auch die Beziehung von Yin und Yang ausgedrueckt werden. Dem QiLin wird nachgesagt, es koenne eintausend Jahre alt werden.


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The QiLin is a Chinese mythical creature. In addition to the dragon (Long), the Phenix (FengHuang) and Turtle (Gui) the QiLin is one of the "Four Magical Animals".

During Ming Dynasty, the QiLin was depicted with a dragon head and flame ornaments, ox hooves, as well as fish or dragon scales. In Qing Dynasty, deer antlers, a lion tail and the beard of a carp were added.

The QiLin is of peaceful nature, and embodies love of peace and goodness. It is said only to eat plants and never trample bugs or the grass over which it is running. The word "Qi" refers to the male, and "Lin" to the female principle. This dualism is characterized by the relationship of yin and yang. The Qilin is said that it could live a  thousand years.he Yellow Emperor,  is the legendary emperor, who is said to have witnessed the beginning of the Chinese culture.











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